Therapiezentrum Rosensteingasse Wien | Craniosacrale Therapie
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Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie und hat sich aus dieser heraus entwickelt. Es handelt sich um eine sehr sanfte Therapieform, bei der durch leichte Berührung auch sehr tiefe Strukturen (wie etwa Knochen) im Körper behandelt werden. Weitere Schreibweisen: Kraniosakraltherapie, Cranio-Sacral-Therapie, Craniosacral Therapie.

Therapeutin:

Johanna Hocher (Osteopathin, Physiotherapeutin)

Die Behandlung

Je nachdem wo die Blockade besteht (Knochen, Membranen, Flüssigkeiten), wird ein Osteopath entscheiden, auf welcher Ebene er arbeitet. Ziel ist es, Blockaden zu beheben, um dem Gewebe dabei zu helfen, wieder zu einer rhythmischen Bewegung zurück zu finden. Man nennt diese Bewegung den craniosacralen Rhythmus – eine minimal kleine Eigenbewegung die bei jedem Menschen rhythmisch etwa 8 bis 12 Mal pro Minute (auch in Ruhelage) in allen Strukturen auftritt. Dadurch können alle Gewebe wieder gut ver- und entsorgt werden und Gesundheit kann sich einstellen. Diese rhythmische Bewegung wird von Osteopathen als Primär Respiratorischer Mechanismus bezeichnet und ist immer eines der wesentlichen Behandlungsziele.

Bei der Behandlung liegt der Patient zumeist angezogen am Rücken. Der Osteopath arbeitet an verschiedenen Stellen der Körpers – je nachdem wo das Problem besteht bzw. wo der Therapeut den besten Zugang findet. Durch sanfte Berührung arbeitet der Therapeut an den tief liegenden Strukturen. Dies gelingt durch genaue anatomische Kenntnisse, über welche eine Projektion in die Tiefe stattfinden kann.

Anwendungsgebiete

Prinzipiell kommen viele unterschiedliche Krankheitsbilder für eine Craniosacrale Therapie in Frage. Wichtig ist eine ärztliche Abklärung der Symptome und die Freigabe eines Arztes (Allgemeinmediziner oder Facharzt) für die Therapie. Die Therapieform ist sehr sanft und kann deshalb auch bei Babies, Kleinkindern, Schwangeren oder Menschen im höheren Lebensalter stattfinden. Hier sollen nur einige Beispiele angeführt werden:

  • Schwangere Frauen ab dem 4. Schwangerschaftsmonat, um dem Körper bei der Umstellungsphase und Geburtsvorbereitung zu helfen (Spannungen im Becken oder Beckenboden lösen, verkrampfte Muskeln und schmerzende Gelenke entlasten…)
  • Beschwerden des Bewegungsapparates: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Gelenkverletzungen, Kiefergelenksprobleme, Knochenbrüche, angeborene Fehlstellungen etc.
  • Beschwerden der inneren Organe: alle Beschwerden, die schulmedizinisch abgeklärt sind und gegen die keine (zusätzliche) craniosacrale Therapie spricht (dies entscheidet der behandelnde Arzt) wie Beispielsweise Gastritis, Reizdarmsyndrom, Verdauungsstörungen, Menstruationsbeschwerden uvm.
  • Sonstige Indikationen: Stress, Hyperhidrose (starkes Schwitzen), Überbelastungen im Alltag, Schlafstörungen, Depression und Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Tinntius, Migräne und Schwindel nach sorgfältiger schulmedizinischer Abklärung.

Behandlungsziel

Wie bei allen osteopathischen Behandlungen ist das Ziel, dem Patienten zu einer ausgewogenen Spannung und guten Mobilität aller Strukturen zu verhelfen. Dadurch findet der Körper zu seinem natürlichen Gleichgewicht und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Die Craniosacrale Therapie wird nicht nur als Teil der Osteopathie, sondern auch in kurzen Kursen unterrichtet. Es ist daher wichtig, einen Therapeuten auszuwählen, der eine fundierte Ausbildung besitzt. Genaue anatomische und physiologische Kenntnisse sind eine Voraussetzung für eine gute Therapie.

Mitzunehmen

Bringen Sie bitte eine Verordnung für Osteopathie oder Craniosacrale Therapie von Ihrem behandelnden Arzt in die erste Therapieeinheit mit.

Außerdem sind die aktuellen und wichtigsten Befunde hilfreich.

Leintücher werden von uns zur Verfügung gestellt.

Leistungen und Verrechnung

Ersteinheit 100 Euro (Dauer ca. 60 Minuten). Zuerst wird in einem Gespräch die genaue Krankengeschichte (Anamnese) aufgenommen. Danach findet eine craniosacrale Untersuchung statt und im Anschluss die Behandlung.

Jede weitere Einheit 85 Euro (Dauer ca 40 Minuten).

Die Anzahl und Dauer der Therapien richtet sich nach Ihrem individuellen Beschwerdebild und Heilungsverlauf.

Da die Osteopathie in Österreich (noch) keine anerkannte schulmedizinische Behandlungsform ist, werden die Behandlungskosten von den Krankenkassen nicht erstattet. Einige private Zusatzversicherungen übernehmen bereits einen Teil der Behandlungskosten.

Termine buchen:

Termine  können Sie hier buchen: Johanna Hocher

Über die Entstehung und das Konzept der Craniosacrale Therapie können Sie in meinem Artikel lesen.